Im Rahmen des Cloudera-Webinars „Trends 2026 im Bereich Daten und KI“ habe ich mich kürzlich mit Manasi Vartak, Chief AI Architect bei Cloudera, und Mike Gualtieri, Vice President und Principal Analyst bei Forrester Research, zusammengesetzt, um zu erörtern, wie agentische KI im großen Maßstab eingesetzt werden kann.
Obwohl unser Gespräch einen zukunftsorientierten, zukunftsbezogenen Schwerpunkt hatte, eröffnete ich das Webinar mit dieser rückblickenden Frage: Welche Überzeugung über KI hat sich im Jahr 2025 als überholt erwiesen?
Wir drei stellten gemeinsam fest, dass im Jahr 2025 mehrere lang gehegte Überzeugungen über KI endgültig widerlegt wurden. Ich möchte mit Ihnen die Philosophien teilen, die Manasi und Mike identifiziert haben und die wir hinter uns lassen, während wir in dieses neue und aufregende Jahr der KI-Entwicklung eintreten.
Das Jahr 2025 begann mit der Annahme, dass agentische KI nur wenigen Auserwählten zugänglich sein würde. Bei neuen Technologien ist es ein grundlegender Instinkt, sich auf die bewährten Experten zu verlassen: Doktoren, Ingenieure und so weiter.
Allerdings sehen wir jetzt, dass reguläre Geschäftsanwender ihre eigenen funktionalen KI-Pipelines aufbauen. Manasi erinnerte sich an den „Aha-Moment“ vom letzten Jahr, der diese Erkenntnis ausgelöst hatte: Bei einem Hackathon in unserem Agent Studio entwickelte ein Mitarbeiter aus unserer Strategieabteilung eine komplette Pipeline, die das Potenzial hatte, jährlich 3 Millionen Dollar einzusparen. Das war eine unglaubliche Leistung von jemandem ohne spezielle Ausbildung in agentischer KI-Strategie.
Für Manasi war dies das Zeichen dafür, dass agentische KI tatsächlich flächendeckend demokratisiert wird.
Im vergangenen Jahr stellte Mike einen deutlichen Rückgang von KI-Halluzinationen fest. Er räumte ein, dass solche Vorfälle immer noch vorkommen, wies aber darauf hin, dass sich die Diskussionen über den Einsatz von KI in der Vergangenheit stark auf diese als Bedrohung für deren Zuverlässigkeit konzentrierten. Mittlerweile sind diese Befürchtungen deutlich seltener.
Mike vertrat die Ansicht, dass Menschen heute besser verstehen, wie sie den Anwendungsbereich eines LLM-Modells durch Prompts, RAG-Techniken und andere Methoden steuern können. Mittlerweile verstehen genügend Benutzer die Umstände, unter denen diese Probleme auftreten, sowie die Techniken zur Milderung und Beseitigung dieses Phänomens.
KI ist erst dann wirklich praxisrelevant geworden, weil sie mittlerweile zuverlässig und in großem Umfang einsetzbar ist. Mit der zunehmenden Demokratisierung der agentischen KI sind autonome Systeme nicht mehr auf technische Eliteteams beschränkt – sie können unternehmensweit eingesetzt werden, um definierte Aufgaben durchgängig auszuführen. Verbesserte Genauigkeit und weniger Halluzinationen bedeuten, dass diese Systeme mit minimaler menschlicher Aufsicht arbeiten können, wodurch sich die Rolle der KI von einer beratenden zu einer operativen Rolle verschiebt.
Operative KI zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie manuelle Arbeit zuverlässig erleichtert und gleichzeitig beeindruckende Ergebnisse wie schnellere Zykluszeiten, Kosteneinsparungen und bessere Entscheidungsfindung erzielt. Es ist spannend zu sehen, wie die Automatisierung einen echten Mehrwert für den täglichen Betrieb schafft und ihn intelligenter und effizienter macht, anstatt sich nur auf vereinzelte Tests zu beschränken.
Da das Vertrauen in KI eher auf fundierten Erkenntnissen als auf bloßen Wünschen beruht, lautet die Frage nicht mehr, ob KI handeln kann, sondern wo sie handeln darf. Mit erhöhtem Vertrauen in die Datenintegrität und größerer Zuverlässigkeit der Ausgabe kann KI nun über isolierte Silos hinaus in Kerngeschäftsprozesse und Entscheidungsfindungszyklen vordringen.
Die eigentliche Herausforderung besteht nun darin, ob Unternehmen so strukturiert sind, dass sie diese Demokratisierung unterstützen können. Die Verbreitung von KI im gesamten Unternehmen bedeutet, Engpässe zu beseitigen, die das Experimentieren auf wenige technische Teams beschränken. Wenn operative Führungskräfte sicher auf Daten in verschiedenen Umgebungen zugreifen können, sind sie in der Lage, KI-gestützte Tools zu entwickeln, zu testen und einzuführen, die den Geschäftsanforderungen wirklich gerecht werden. Ohne einen breiteren, gut verwalteten Zugriff auf Daten bleibt KI zentralisiert und von den täglichen Betriebsabläufen abgekoppelt.
Unternehmen, die in alten Überzeugungen feststecken oder nicht bereit sind, sich an neue anzupassen, laufen Gefahr, auf der Strecke zu bleiben und vom technologischen Fortschritt abgehängt zu werden. Die Plattform von Cloudera ist so konzipiert, dass sie dieses Ergebnis vermeidet und diesen Veränderungen in der ständig volatilen KI-Landschaft standhält. Ganz gleich, ob sich Ihre Daten in der Cloud, in Rechenzentren oder an der Edge befinden – Cloudera bietet unternehmensweiten, kontrollierten Zugriff auf Daten für KI-Anwendungen im gesamten Unternehmen.
Diese und weitere Themen werden von Manasi, Mike und mir in unserem Vortrag ausführlich behandelt, und ich lade Sie herzlich ein, diese Veränderungen gemeinsam mit uns in unserem Webinar „Trends 2026 im Bereich Daten und KI“ näher zu beleuchten. Um mehr darüber zu erfahren, was diese Beobachtungen in der Praxis bedeuten und wie Ihr Unternehmen die demokratisierte KI in Ihrer eigenen Umgebung optimal nutzen kann, erkunden Sie die neuesten Ressourcen von Cloudera.
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