Cloudera im 4. Quartal 2025 als führender Anbieter für Data-Fabric-Plattformen ausgezeichnet von The Forrester Wave™

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    Das Jahr des Durchbruchs für KI-Agenten in Unternehmen

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    AI

    2025 wird ein wegweisendes Jahr für Unternehmens-KI werden. Fortschritte in den Bereichen der generativen KI (GenAI) und großen Sprachmodelle (LLMs) haben die transformative Kraft agentenbasierter KI in den Fokus aller IT-Führungskräfte gerückt. KI-Agenten werden oft mit einfachen Chatbots verwechselt. Sie sind jedoch weitaus mehr als das, nämlich: autonome Tools, die komplexe, zielorientierte Aufgaben ausführen können. Ihre Auswirkungen sind bereits in verschiedenen Branchen spürbar – von der Betrugserkennung in Echtzeit im Finanzwesen über die Optimierung von Arbeitsabläufen in der Fertigung bis hin zur Präzisionsdiagnostik im Gesundheitswesen.

    Angesichts der rasant steigenden Investitionen und der zunehmenden Verbreitung von KI-Agenten stellt sich die Frage, welche Priorität Unternehmensleitungen dieser Technologie in ihren eigenen Organisationen einräumen. Um zu untersuchen, wie Unternehmen diese neue KI-Welle nutzen, hat Cloudera eine Umfrage unter 1.484 IT-Führungskräften in 14 Ländern durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen nicht nur ein großes Interesse an KI-Agenten, sondern auch einen transformativen Wandel in der Art und Weise, wie Unternehmen diese planen, einsetzen und bewerten.

    Unternehmen verdoppeln Investitionen in agentenbasierte KI

    Die Einführung von KI-Agenten ist kein experimentelles Unterfangen mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit. Überwältigende 87 % der Befragten gaben an, dass Investitionen in KI-Agenten für die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens unerlässlich sind. Noch aussagekräftiger ist, dass 96 % planen, den Einsatz von Agenten in den nächsten 12 Monaten zu erhöhen, wobei die Hälfte davon eine flächendeckende unternehmensweite Implementierung anstrebt.

    In Anbetracht des Anstiegs der Investitionen ist die Einführung von agentenbasierter KI für viele Unternehmen noch relativ neu. Tatsächlich gab eine Mehrheit (57 %) der Befragten an, dass ihre Unternehmen erst in den letzten zwei Jahren mit der Implementierung begonnen haben, 21 % sogar erst im letzten Jahr. Diese rasche Akzeptanz von agentenbasierter KI zeigt sich auch in den Investitionsprioritäten der Unternehmen.

    Diese Denkweise lässt sich auch an den wichtigsten Investitionsbereichen ablesen. Unternehmen priorisieren Bots zur Leistungsoptimierung (66 %), KI-Agenten zur Sicherheitsüberwachung (63 %) und Entwicklungsassistenten (62 %) – Tools, die sowohl die Produktivität als auch die Resilienz steigern können. Wie ermöglichen Unternehmen also den Einsatz dieser KI-Agenten? Laut den Befragten nutzen 66 % Infrastrukturplattformen für Unternehmens-KI, um entsprechende Agenten zu entwickeln und bereitzustellen. Und 60 % nutzen die Agentenfunktionen, die in ihre bestehenden Kernanwendungen eingebettet sind. 

    Durch die zunehmende Verbreitung zeigen diese Trends, dass Unternehmen dringend eine zuverlässige, skalierbare Dateninfrastruktur benötigen. Angesichts der allgemeinen Bereitschaft, in die Einführung von KI-Agenten zu investieren, müssen Unternehmen für eine rasche Bereitstellung der Infrastruktur sorgen, damit sie auf dem Weg zur agentenbasierten KI nicht ins Hintertreffen geraten. 

    Bereiche, in denen KI-Agenten einen Mehrwert bieten – und was sie beeinträchtigt

    Nach erfolgreicher Implementierung können KI-Agenten Unternehmen einen enormen Mehrwert bieten. Zu den konkreten Vorteilen, die Unternehmen erwarten, gehören die Verbesserung bestehender GenAI-Modelle (81 %) und Anwendungen wie für Kundensupport (78 %), Prozessautomatisierung (71 %) und vorhersagende Analysen (57 %).

    Solche KI-Agenten sind in den meisten Unternehmen am stärksten in den IT-Betrieb eingebunden (61 %). Es folgen der Kundensupport (18 %) und das Marketing (6 %) als Implementierungsbereiche. Unternehmen, die Agenten in IT-Funktionen integriert haben, sind eher geneigt, diese auch in Anwendungsfällen im Kundensupport und Marketing zu übernehmen. Das deutet darauf hin, dass die IT der natürliche Startpunkt für eine breiter angelegte Integration agentenbasierter KI ist​.

    Die Vorteile liegen auf der Hand, und die Anwendungsfälle im Zusammenhang mit KI-Agenten haben das Potenzial, die Arbeitsweise von Unternehmen grundlegend zu verändern. Der Weg dorthin ist jedoch noch mit einigen Unsicherheiten verbunden. Konkret nannten mehr als die Hälfte der IT-Führungskräfte den Datenschutz (53 %) als Sorgenpunkt bei der Einführung von agentenbasierter KI sowie die Integration in Altsysteme (40 %), dicht gefolgt von den Implementierungskosten (39 %)​. 

    Unternehmen müssen ein sensibles Gleichgewicht zwischen dem Schutz vertraulicher Daten und deren Nutzung während des gesamten KI-Lebenszyklus wahren. Jede unbeabsichtigte Offenlegung von sensiblen Daten könnte die Qualität der KI-Ergebnisse beeinträchtigen und dazu führen, dass Unternehmen wichtige Vorschriften wie DORA nicht mehr einhalten. 

    Verantwortungsvolle KI

    Die Bedenken, die viele Unternehmen haben, laufen häufig auf zwei wichtige Aspekte hinaus: Vertrauen und Voreingenommenheit. Da KI-Agenten immer mehr Verantwortung übernehmen und die Kontrolle über geschäftskritische Aufgaben erhalten, rücken Fragen der Verantwortlichkeit, Fairness und Transparenz stärker in den Vordergrund. Über die Hälfte (51 %) der Unternehmensleitungen gab an, erhebliche Bedenken hinsichtlich der Voreingenommenheit von KI-Systemen zu haben. 

    Da das Bewusstsein für diese Voreingenommenheit wächst, ergreifen Unternehmen zusätzliche Maßnahmen, um Verantwortlichkeit zu schaffen und die KI angemessen zu steuern. Eine beträchtliche Anzahl der Befragten (38 %) implementiert eine Reihe von Prozessen, die Überprüfungen durch Menschen, diversifizierte Trainingsdaten und Audits zur formellen Fairness umfassen. Über diese Maßnahmen hinaus gaben weitere 36 % an, dass sie einige Maßnahmen zur Überprüfung von Voreingenommenheit eingeführt haben, z. B. regelmäßige Überprüfungen durch Menschen oder Tools zur Erkennung von Voreingenommenheit. 

    Trotz aller laufenden Bemühungen um Risikominderung besteht bei einigen Unternehmen jedoch noch Raum für Maßnahmen. Cloudera stellte fest, dass 14 % der Befragten nach eigenen Angaben bisher nur minimale oder Ad-hoc-Maßnahmen zur Bekämpfung von Voreingenommenheit ihrer KI ergriffen zu haben. Ohne Verantwortlichkeit und Fairness können KI-Agenten nicht funktionieren. Unternehmen, die diese Technologie einsetzen, müssen dafür Sorge tragen, dass sie die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen von Voreingenommenheit auf die Ergebnisse in der Praxis zu reduzieren. 

    Schnellere Einführung von KI-Agenten

    2025 wird wohl ein bedeutendes Jahr werden, in dem die zunehmende Einführung von KI-Agenten neue Anwendungsfälle für Unternehmen überall auf der Welt erschließen wird. Da die Investitionen in diese Technologie Fahrt aufnehmen, wird die vorrangige Einführung von KI-Agenten für langfristigen Erfolg schnell unverzichtbar sein. 

    Erfahren Sie mehr über die Ergebnisse der Befragung von Cloudera und erhalten Sie einen detaillierten Einblick in den Stand der KI-Agenten im Jahr 2025.

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